Schwankungen der Aktienmärkte haben Auswirkungen auf Zinspolitik

Schwankungen der Aktienmärkte haben Auswirkungen auf Zinspolitik

Seit Anfang des Jahres sind die weltweiten Aktienmärkte starken Schwankungen ausgesetzt. In Europa bestimmten die Regierungsbildung in Deutschland und die Wahlen in Italien die Indizes. Zusätzlich wurden die Märkte noch durch die Eskalation zwischen Großbritannien und Russland wegen des Giftgasattentats auf den ehemaligen Doppelagenten Skripal belastet. Gleichzeitig erscheint ein Handelskrieg zwischen den USA und China möglich. Die geopolitischen Risiken um Syrien sind ein ständiger Unruheherd. Der DAX hat gegenüber seiner Spitze in diesem Jahr teilweise mehr als 13 % verloren und schwankt mittlerweile um die Marke von 12.000 Punkten. Momentan kann eine weitere volatile Börse in den USA nicht ausgeschlossen werden. Selbst eine kurzfristig starke Erholungsbewegung muss noch keine Trendumkehr begründen. Davon werden sich auch die europäischen Aktienmärkte nicht abkoppeln können.

„Die Friktionen an den Aktienmärkten werden, trotz weltweit guter Wachstumsprognosen, auch Auswirkungen auf die Zinspolitik der Notenbanken haben können. Die FED wird sich überlegen, welchen Weg sie einschlägt und ob und wie viele moderate Zinserhöhungen in diesem Jahr klug sind. Auch die EZB wird ihre defensive Zinspolitik wahrscheinlich fortführen. Die USA und Italien sind von steigenden Zinsen besonders betroffen. Italien muss im Jahr 2019 rund zwölf Prozent auslaufende Staatsanleihen prolongieren. Die USA müssen immerhin noch fast zehn Prozent refinanzieren“, so Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank.

Nach Einschätzung der Fürstlich Castell’schen Bank sehen die Defizite bei Ländern wie Italien recht günstig aus. Das liegt aber an der starken Konjunktur, die aber durchaus durch die stark schwankenden Kapitalmärkte und die Unsicherheit der Investoren einen Dämpfer erhalten kann. Dr. Sebastian Klein: „Wenn die Konjunktur einbricht und gleichzeitig die Zinsen durch die EZB erhöht werden, wird es für Italien nicht einfach werden sich zu refinanzieren. Es zeigt sich, warum das umsichtige Management von Risiken, gerade in diesen Zeiten, in der Vermögensverwaltung der Fürstlich Castell’schen Bank höchste Priorität hat.“

Weitere Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds der Fürstlich Castell’schen Bank finden Sie unter www.castell-bank.de.

Fürstlich Castell’sche Bank,
Credit-Casse AG
Sascha Gründl
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 0931 3083-65300
sascha.gruendl@castell-bank.de
www.castell-bank.de


DISCLAIMER
Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren der Fürstlich Castell’schen Bank dar. Ein öffentliches Angebot von Wertpapieren der Fürstlich Castell’schen Bank findet nicht statt und ist auch nicht beabsichtigt. Dieses Dokument und die darin enthaltenen Infor-mationen dürfen nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien, Japan oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein solches Angebot bzw. eine solche Aufforderung nicht erlaubt ist, verbreitet werden. Dieses Dokument stellt kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in den USA dar. Wertpapiere dürfen in den USA oder an oder auf Rechnung bzw. zugunsten von US-Personen (wie in Regulation S des U.S. Securities Act von 1933 in der derzeit gültigen Fassung (der „Securities Act“) definiert) nur nach vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des Securities Act oder aufgrund einer Ausnahmeregelung von der Registrierungspflicht verkauft oder zum Kauf angeboten werden. Weder die Fürstlich Castell’sche Bank noch sonst eine Person beabsichtigt, Wertpapiere der Fürstlich Castell’schen Bank in den USA zu registrieren oder ein öffentliches Angebot von Wertpapieren der Fürstlich Castell’schen Bank in den USA durchzuführen.
Die Fürstlich Castell’sche Bank, Credit-Casse AG. 1774 gegründet, ist sie die älteste Bank Bayerns und in den Geschäftsfeldern Vermögensanlage bundesweit und im Firmenkundengeschäft regional tätig. Sie ist an 15 Standorten in Franken sowie Heilbronn, Mannheim, München und Ulm mit Filialen und Niederlassungen präsent. Seit der Gründung befindet sich die Bank zu jeweils 50 % im Alleinbesitz der Fürstenhäuser Castell-Castell und Castell-Rüdenhausen.