Castell-Bank macht das Portfolio wegen Handelsstreit wetterfest

Würzburg, 11. Juni 2019
Presse-Information

Die Fürstlich Castell’sche Bank erhöht die Durationen bei Renten in den USA aber auch in Europa und behält ihre ausgewogene Aktienquote für den Moment konstant. Angesichts des eskalierenden Handelskonflikts haben sich die Wirtschaftsaussichten eingetrübt und davon sollte das mittelfristige bis lange Ende der Renten weiter profitieren.

„Wir sehen momentan keine Lösung des Handelskonflikts. Vielmehr werden die Schleifspuren der Unsicherheit in der Wirtschaftsentwicklung immer deutlicher,“ Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank. „Angesichts seiner innenpolitischen Lage ist für Trump kein Deal besser als ein schlechter Deal, deswegen eskalieren die Verhandlungen.“

Das ist natürlich für die Gewinnentwicklung der Unternehmen Gift und damit auch für die Aktienmärkte. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wirtschaft sich deutlich eintrübt steigt quasi täglich und damit auch die Gefahr einer Korrektur an den Märkten,“ so Klein.

„Obgleich die Bunds beispielsweise schon neue Tiefststände getestet haben, denken wir, dass es bei Renten weiterhin Potenzial gibt. Der Grund dahinter ist, dass sich die Zentralbanken sowohl in den USA als auch in Europa von höheren Zinsen verabschiedet haben und wieder in den Lockerungsmodus übergangen sind,“ erklärt Klein.

„In den USA preisen die Märkte mittlerweile zwei Zinssenkungen bis zum Jahresende ein und auch in Europa stehen die Zeichen auf mehr Lockerung,“ erläutert Klein. EZB Präsident Mario Draghi habe bei der Pressekonferenz in Vilnius zwar keine konkreten Schritte angekündigt, aber sehr deutlich über die Möglichkeit einer Neuauflage des Anleihekäufe gesprochen.

Fürstlich Castell’sche Bank bringt mit Generationenfonds nachhaltigen Investmentfonds an den Start

Würzburg, 27. Mai 2019
Presse-Information

  • Castell Generationenfonds investiert in nachhaltiges Anlageuniversum
  • Bewährtes Konzept des kontinuierlichen Vermögenserhalts und -mehrung, ergänzt um werteorientierte Rendite
  • Kooperation mit unabhängiger und führender Research- und Ratinga-gentur ISS-oekom

Die Fürstlich Castell’sche Bank legt mit dem Castell Generationenfonds einen in ein nachhaltiges Anlageuniversum investierenden Investmentfonds auf. Auch bei diesem Fonds gilt das feste Credo der Bank „kontinuierlicher Vermögenserhalt und -mehrung“. Konsequentes sicherheitsorientiertes Risikomanagement kombiniert mit einer aktiven Vermögensverwaltung lässt dabei eine regelmäßige überdurchschnittliche Ausschüttung erwarten.

„Während viele Banken und Vermögensverwalter nur auf den Megatrend aufspringen, bildet Nachhaltigkeit schon seit Jahrhunderten die Basis unseres Erfolgs. Die Auflage eines nachhaltigen Investmentfonds ist die konsequente Fortführung der gelebten Unternehmenstradition. Die werteorientierte Rendite spielt insbesondere für gemeinnützige Organisationen eine immer größere Rolle. Daher haben wir uns beispielsweise mit der Ausschüttungspolitik an den besonderen Bedürfnissen von Stiftungen orientiert. Aber auch von Privatkunden und Unternehmen nehmen wir eine verstärkte Nachfrage wahr.“, erklärt Manuela Klos, Generalbevollmächtigte der Fürstlich Castell’schen Bank.

Ausgeschlossen sind z. B. Investitionen in Hersteller von gewaltverherrlichenden Videospielen, Glücksspiel, Pornografie und pornografische Unterhaltungsdienstleistungen. Auch wird nicht in Länder investiert, in denen bspw. Kinderarbeit weit verbreitet ist oder die dauerhaft und systematisch Menschenrechtsverletzungen begehen. Zudem sind Unternehmen mit Aktivitäten im Hochvolumen-Fracking oder Ölsande ausgeschlossen. Für die Selektion des nachhaltigen Anlageuniversums arbeitet die Fürstlich Castell’sche Bank mit der unabhängigen und führenden Research- und Ratingagentur ISS-oekom zusammen.

Der Castell Generationenfonds verfügt im ersten Schritte über zwei Anteilsklassen: Die Anteilsklasse „Stiftungen“ richtet sich an gemeinnützige Organisationen, wie z. B. Stiftungen, Universitäten und Kirchen. Zielgruppe für die Anteilsklasse „I“ sind Privatanleger und Unternehmen.

Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank: „Mit dem Castell Generationenfonds ergänzen wir fokussiert unsere Produktwelt. Die Fürstlich Castell’sche Bank steht für aktives Risikomanagement sowie nachhaltige bewusste Anlagen. Mit diesem Fonds bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, als individuelle Freiheitsentscheidung, mit der Investition in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

Fürstlich Castell’sche Bank,
Credit-Casse AG
Sascha Gründl
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon 0931 3083-65300
sascha.gruendl@castell-bank.de
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Fürstlich Castell’sche Bank zum Geschäftsjahr 2018

Würzburg, 17. Mai 2019
Presse-Information

Risikoorientierte Anlagephilosophie bewährt sich in herausforderndem Kapitalmarktumfeld

  • 2018 war ein sehr herausforderndes Jahr an den Kapitalmärkten.
  • Niedriges Zinsniveau etabliert sich auf längere Sicht.
  • Fürstlich Castell’sche Bank mit robusten Anlageergebnissen für Kunden, Gewinnwachstum und stabiler Kernkapitalquote von knapp 13 %.

2018 war ein sehr herausforderndes Jahr für die Investoren. In nahezu allen Anlageklassen weltweit ergaben sich für die Anleger negative Renditen, die sich insbesondere im Laufe des vierten Quartals teilweise deutlich ausweiteten. Auch mit einem merklichen Anstieg des Zinsniveaus in Europa kann auf mittlere Sicht nicht gerechnet werden. „Strukturelle Faktoren sprechen ebenso wie aktuell zurückbleibende Inflationsraten und Wachstumserwartungen für ein niedriges Zinsniveau auf längere Sicht. Dies hat entsprechende Auswirkungen auf die Ertragslage im Zinsgeschäft.“, so Klaus Vikuk, Vorstandsmitglied der Fürstlich Castell’schen Bank. Wenngleich diese herausfordernden Kapitalmarktbedingungen zu einer Zurückhaltung der Kunden bei Neuanlagen im Jahr 2018 geführt haben, zeigte der risikobewusste Anlageansatz der Fürstlich Castell’schen Bank seine relative Stärke. „In allen Risiko- und Anlageprofilen konnten wir, trotz der in Teilen dramatischen Marktkorrekturen im vergangenen Jahr, die mit den Kunden vereinbarten Risikobudgets einhalten und so die Verluste gegenüber der Marktentwicklung deutlich begrenzen. Dies dokumentiert die Stärke unserer asymmetrischen Investmentphilosophie in der Vermögensverwaltung“, so Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank.

Den sich aufgrund dieses herausfordernden Marktumfeldes ergebenden Rückgängen im Zins- und Provisionsgeschäft konnte die Bank durch anhaltende Kostendisziplin und einen Rückgang der Risikovorsorge entgegenwirken. Der Jahresüberschuss wurde so von 2,3 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR gesteigert. Die Kernkapitalquote wird nach Thesaurierung bei knapp 13 % auf einem sehr soliden Niveau liegen.

„Robuste Ergebnisse in schwierigem Umfeld und eine solide Kapitalausstattung sind ebenso wie die Resultate in der Vermögensverwaltung eine gute Basis für die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Bankhauses als Partner unserer Kunden“, so unisono S.D. Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und S.D. Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen.

Im angelaufenen Geschäftsjahr 2019 ergibt sich bislang eine erfreuliche Entwicklung bei sich stabilisierenden Kapitalmärkten. „Dennoch werden wir unserer vorsichtigen Strategie treu bleiben, Kostendisziplin und Risikomanagement behalten in diesen Zeiten ihre Bedeutung“, so Dr. Pia Weinkamm, seit 1. Januar 2019 Vorstandsmitglied der Fürstlich Castell’schen Bank.

Mit der nachgewiesenen Leistungsbilanz in der risikoorientierten Vermögensverwaltung ist die Fürstlich Castell’sche Bank auch im Jahr 2019 bestrebt, neue Kundenkreise zu erschließen. Per Anfang Mai 2019 wurde dazu der „Generationenfonds“ lanciert, der diesen asymmetrischen Investmentansatz mit ESG-Kriterien verbindet. Der Name impliziert den Anspruch einer nachhaltigen Vermögensverwaltung, die den dauerhaften, realen Werterhalt in den Mittelpunkt stellt.

Damit können die zunehmend auch an ESG-Kriterien de facto gebundenen institutionellen Kunden, wie Stiftungen, gemeinnützige Organisationen oder kirchliche Einrichtungen, von der Expertise der Fürstlich Castell’schen Bank in der risikoorientierten Vermögensverwaltung profitieren. „So schwierig das Kapitalmarktumfeld in 2018 auch war, so hat es uns an dem dauerhaften Festhalten an unserer risikoorientierten, asymmetrischen Investmentphilosophie bestätigt. Gerade in unsicheren Zeiten der Digitalisierung, der Verteilungsdiskussion, der Handelskonflikte und der europäischen Frage bedeutet Vermögensverwaltung mehr denn je Risikomanagement“, so Dr. Sebastian Klein Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank.

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Castell-Bank lockt Gewinne ein, reduziert Verlustrisiko

Würzburg, 8. Mai 2019
Presse-Information

Die Fürstlich Castell’sche Bank erhöht die Sicherungslinie der vermögensverwaltenden Fonds und reduziert damit das Verlustrisiko ihrer Anleger. Eine Erhöhung der Sicherungslinie bedeutet, dass der Wert der Fonds nicht unter den nun angehobenen Wert fallen sollte. Damit reduziert sich das Verlustrisiko der Anleger.

„Durch unsere Aktienquote konnten wir gut von der Kurserholung der ersten Monate profitieren und wollen nun unsere Anleger vor möglichen Verlustrisiken schützen,“ sagt Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank. „Das ist natürlich nicht als Garantie gemeint, aber wir haben nun den Zielwert der Fonds nach oben genommen.“

„Wir bleiben in unserem Aktienexposure übergewichtet, denn wir erwarten weiterhin eine Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA, auch wenn die Tweets des US-Präsidenten von Sonntagnacht die Lage deutlich unübersichtlicher gemacht haben,“ erklärt Dr. Klein.

Für den Fall, dass es keine Einigung geben wird und die Märkte stark und unter die 50-Tage-Linie fielen, ist die Bank vorbereitet, die Aktienquote schnell zu reduzieren.

„Obgleich momentan die Fundamentaldaten schwächer als erwartet reinkommen, glauben wir weiter an eine zyklische Erholung im zweiten Quartal,“ so Dr. Klein. „Wir haben weiterhin trotz aller Unwägbarkeiten robuste Marktverhältnisse und sehen sogar eine gewisse Stabilisierung der Wirtschaftsdaten in China. Panik sieht wirklich anders aus.“

Spannend wird allerdings, was zwischen den USA und Europa passieren wird, gerade im Hinblick auf deutsche Autobauer. Das könnte die sowieso schon schwache deutsche Wirtschaft empfindlich treffen.

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Castell-Bank baut NASDAQ und Renten leicht aus

Würzburg, 8. April 2019
Presse-Information

Die Fürstlich Castell’sche Bank legt mehr Geld in NASDAQ- und europäische Renten-Papiere an, um von einer positiven Entwicklung der Handelsgespräche profitieren zu können und zeitgleich Sicherheit aufzubauen.

„Wir sind milde optimistisch, dass es bei den Handelsgesprächen zu einer Einigung kommt. Präsident Trump ist wieder im Wahlkampfmodus und braucht einen Deal, um seine Chance auf eine Wiederwahl zu erhöhen,“ sagt Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank. „Der NASDAQ ist attraktiver als die im S&P repräsentierte „old economy“ der US-Wirtschaft. Einerseits sind die Gewinnerwartungen nicht so stark zurückgegangen und andererseits könnten Tech-Unternehmen auch mittel- und langfristig angesichts der Digitalisierung eine viel größere Bedeutung bekommen.“

„Die Rentenmärkte haben im ersten Quartal komplett gedreht und die europäischen Staatsanleihen könnten durchaus nochmal die jüngsten Tiefstände von minus 20 Basis-punkten testen,“ erklärt Klein. „Somit sind sie attraktiv und auch ein gutes Absicherungs-instrument, falls es doch zu keiner Einigung käme.“

In Europa beherrscht das Thema Brexit weiterhin das Geschehen. „Es ist davon auszugehen, dass die Europäer die Briten nicht ohne Deal aus der EU crashen lassen, denn die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Kontinent könnten verheerend sein,“ so Klein.

Europäische Aktien könnten im zweiten Halbjahr an Attraktivität gewinnen – vor allem britische, wenn das politische Risiko mit einen Exit-Deal verschwunden ist. Oder es gar zu einem Verbleib der Briten in der EU käme.

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Castell-Bank baut Rohstoffquote aus

Würzburg, 7. März 2019
Presse-Information

Die Fürstlich Castell’sche Bank baut die Rohstoffquote aus, um von einer im Laufe des Jahres zu erwartenden konjunkturellen Erholung zu profitieren. Die wirtschaftliche Abkühlung dürfte − falls es nicht zu weiteren Schocks wie durch ein Scheitern der Verhandlung zwischen den USA und China kommen sollte − sich abschwächen und ab dem zweiten Quartal könnte es wieder bergauf gehen.

„Die konjunkturelle Entwicklung wird im Grunde von zwei Seiten unterstützt: einerseits haben die Notenbanken dieser Welt ihre Politik wieder auf „Unterstützung“ umgestellt und andererseits wird es wohl auch wieder fiskalpolitische Stimuli geben, sowohl in China als auch in Europa und in den USA,“ sagt Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank. „Um von einer frühen Erholung der Wirtschaft zu profitieren erhöhen wir die Rohstoffquote.“

„Rohstoffe reagieren zumeist früher als andere Asset-Klassen auf wirtschaftliche Erholung, denn gerade wenn die Industrieproduktion wieder anzieht, werden sie verstärkt nachgefragt,“ erklärt Klein.

„Von Seiten der Notenbanken sollte es keine Störfeuer geben: selbst in den USA preisen die Märkte in der nahen Zukunft keine Zinserhöhungen ein und die Inflationserwartungen in der Eurozone sind so gering, dass die EZB eher über eine Senkung ihrer sogenannten „Forward guidance“ nachdenkt,“ so Klein.

„Auch in Europa wird vermehrt über fiskalpolitische Stimuli nachgedacht, selbst in Deutschland: dies ist nicht zuletzt der Fall, um einem Erstarken der Populisten gerade vor den Europawahlen entgegenzuwirken. Die chinesische Regierung hat schon weitere Unterstützungen beschlossen und Präsident Trumps Steuersenkung wirkt auch dieses Jahr noch nach,“ erklärt Klein.

„Obgleich die Bremsspuren der Trumpschen Handelspolitik schlimmer als gedacht ausfallen, sind wir optimistisch, dass die wirtschaftliche Erholung wiedereinsetzt,“ so Klein. Eine Voraussetzung gäbe es allerdings: Präsident Trump und China müssen eine Einigung im Handelsstreit finden, ansonsten drohe wirklich eine Rezession.

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Kurzfristige Einigung im Handelsstreit dürfte Aktien unterstützen

Würzburg, 6. Februar 2019
Presse-Information

Die Fürstlich Castell’sche Bank hat im Januar die Aktienquote merklich erhöht und setzt auch kurzfristig auf einen positiven Verlauf am Aktienmarkt. Die weltweiten Börsen hatten im Januar die starken Verluste des Dezembers ausgeglichen und eine wahrscheinliche Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA dürfte die Märkte kurzfristig unterstützen.

„Die Beilegung des Handelsstreits und die Aussichten auf dauerhaft niedrige Zinsen dürften die Aktienmärkte in der nahen Zukunft beflügeln.“, sagt Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank. „Vor allem auch US-Aktien bleiben deswegen interessant.“

Eine Einigung im Handelsstreit sei im Interesse beider Parteien. „Die Chinesen brauchen positive Impulse für ihre Wirtschaft und US-Präsident Trump einen politischen Erfolg und nicht zuletzt weiter steigende Aktienmärkte.“, so Klein.

Hinzukommt der Sinneswandel der US-Notenbank, der die Märkte im Januar schon deutlich unterstützt hat. „Lower for Longer – das ist, was wir bei den Zinsen sehen werden“ sagt Klein. „Eine imminente Zinserhöhung in den USA ist vom Tisch und in Europa ist es fraglich, ob wir einen Zinsschritt vor 2020 sehen werden.“

„Diese Faktoren zusammengenommen lassen uns glauben, dass es zumindest in der kurzen Frist an den Märkten nochmal – eventuell auch sprunghaft bei einer Einigung im Handelsstreit – nach oben gehen könnte. Deswegen setzten wir weiterhin auf eine steigende Gewichtung von Aktien in einem balancierten Portfolio.“, so Klein.

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Brexit: Noch kann die Vernunft siegen

Würzburg, 14. Januar 2019
Presse-Information

Am 15. Januar 2019 wird das britische Parlament über das mit der EU entworfene Brexit-Abkommen abstimmen. Theresa May wird die Abstimmung nicht noch einmal verzögern und muss auch innerhalb der nächsten Tage konkrete Planungen vornehmen, wie Sie die Konsequenzen aus dem Abstimmungsergebnis umsetzen möchte. Und es deutet alles darauf hin, dass May die Abstimmung verlieren wird.

„Die Politik sieht einen ungeregelten Brexit am 29. März auf Europa zukommen und damit ein Versinken im Chaos. Es stellt sich aber die Frage, ob nach einer Abstimmungsniederlage von Theresa May, nicht doch noch einmal ein neues Referendum aus dem Hut gezaubert wird. Die Fürstlich Castell’sche Bank hat dies schon seit gut einem Jahr als mögliches Szenario dargestellt. Die Auguren sagen zwar, dafür wäre jetzt die Zeit zu knapp. Aber hat nicht der europäische Gerichtshof dafür den Weg geebnet, indem Großbritannien einseitig den Austritt zurückziehen kann?“, so Dr. Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank.

Ein ungeregelter Brexit würde alle Seiten hart treffen. Man geht davon aus, dass alleine Deutschland im Jahr 2020 mehr als 4,2 Milliarden Euro zusätzlich in den EU-Haushalt einzahlen muss. Dr. Sebastian Klein: „Seit zwei Jahren spielen die EU und Großbritannien das ’Chicken Game’. Wer glaubt, dass dies Morgen mit der Abstimmung beendet ist, wird enttäuscht sein. Erst am 29. März wird das Spiel frühestens beendet werden. Wobei wir davon ausgehen, dass noch ein paar Extrarunden eingebaut werden, so dass der 29. März nicht haltbar sein wird. Auch wenn Morgen die Abstimmung von Theresa May verloren wird, kann die Vernunft noch immer siegen. Es kann ein neues Referendum initiiert werden.“

 

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Fürstlich Castell’sche Bank erweitert Vorstand

Würzburg, 2. Januar 2019 Presse-Information Der Aufsichtsrat der Fürstlich Castell’schen Bank hat Frau Dr. Pia Weinkamm zum 1. Januar 2019 in den Vorstand der Bank berufen. Die 43-jährige Volljuristin ist seit 17 Jahren bei der Bank beschäftigt, zuletzt als Generalbevollmächtigte für die Marktfolgebereiche. Neben dem Mitglied des Vorstands Klaus Vikuk, wird sie zusammen mit dem […]

Castell’scher Marktkommentar

Ausverkauf am Aktienmarkt – Was steckt dahinter?

Ein Ausverkauf von Technologieaktien hat am gestrigen Mittwoch in den USA zum größten Kursrutsch beim S&P 500 seit Februar 2018 geführt. Auch im Februar hatten die Märkte eine kurze aber heftige Korrekturphase, da die Marktteilnehmer auf einmal Sorgen vor einer restriktiveren Geldpolitik in den USA hatten. Beim jetzigen „sell-off“ ist dies auch wieder einer der Hauptgründe. Es ist eine Korrektur auf die viele gewartet haben, aber ähnlich wie im Februar, kam sie nun schnell und heftig und eine solide Bodenbildung ist noch nicht zu erkennen.

Höhere Zinsen in den USA

Ohne Zweifel sind die gestiegenen Anleihezinsen in den USA ein naheliegender Grund für den Umschwung am Aktienmarkt. In der letzten Woche sind die 10-jährigen US-Treasuries quasi sprungartig auf ein Siebenjahreshoch gestiegen. Grund hierfür: Eine sehr optimistisch klingende Fed und damit Sorgen voreinem schnelleren Anziehen der Zinsen. Das war genug, um die Nerven der Aktienanleger bloß zu legen. Aber das ist nicht der einzige Grund für den Ausverkauf und kann auch nicht die Schnelligkeit und Stärke der Verluste erklären.

Aktienrotation

Natürlich sind alle Aktien betroffen, doch am schlimmsten hat es die Technologiewerte und solche Indizes, die von ihnen dominiert sind, getroffen. Aktien, die vorher von Investoren sehr stark gesucht waren und sehr hohe Bewertungen hatten, sind stark verkauft worden. Andere hingegen, die an der 2018 Rally nicht so stark partizipiert hatten, traf es nicht mit der gleichen Härte. Dennoch, auch konjunktursensitive Werte und auch Öl sind nach unten durchgereicht worden.

Konjunkturausblick

Obgleich die US-Wirtschaft sehr stark ist, mehren sich doch in anderen Regionen leichte Abschwächungstendenzen. Die Unsicherheiten, nicht zuletzt wegen des schwelenden Handelskrieges, haben zugenommen und scheinen erneut in den Fokus der Anleger gerückt zu sein. Auch Emerging Markets-Risiken wurden von den Anlegern lange ignoriert. Sehr typisch für Korrekturen ist, dass sich nun ein großer Teil der Marktteilnehmer auf die Abwärtsrisiken konzentriert, obgleich sich am konjunkturellen Ausblick für die Weltwirtschaft seit letzter Woche nicht viel geändert hat.

Castell’sche Positionierung

Angesichts der Verwerfungen haben wir die Aktienquoten in unseren Strategien angepasst und beobachten die Entwicklungen natürlich genau. Bei den defensiven Mandaten haben wir das Aktienexposure auf circa 10 Prozent, bei ausgewogenen Strategien auf etwa 34 Prozent und bei dynamischen auf ungefähr 60 Prozent reduziert. Es hat sich als richtig erwiesen, nicht in Schwellenländern investiert zu sein. Nach vorne heraus ist nun wichtig, wie die Berichtssaison anläuft und insbesondere wie optimistisch die Unternehmen in die Zukunft blicken.